MANUELLE THERAPIEN
Der therapeutische Einsatz der Hände stellt wohl die älteste Behandlungsform seit Menschengedenken dar. In der Tierwelt zeigen verschiedenste Verhaltensformen nicht nur Ähnlichkeit mit einer Massage, sondern effektiv vergleichbare Aktionen. Angefangen beim Belecken des Neugeborenen durch das Muttertier. Das Belecken hat neben dem Pflegeaspekt auch einen immunstimulierenden Charakter. Weiter werden dadurch auch Verdauungsvorgänge angeregt.
Ein Köperkontakt von guter Qualität verstärkt die Ausschüttung von Oxytocin, dem "Bindungshormon", welches gute Laune schafft und gegen Depressionen hilft und es werden körpereigene Endorphine - sogenannte Glückshormone - ausgeschüttet.

Anwendungen
Erkrankungen des Bewegungsapparates
-
schmerzhafte Veränderungen der Muskulatur und des Bindegewebes
-
degenerative Erkrankungen wie Arthrose, Spondylose etc.
-
muskuläre Verspannungen
Erkrankungen innerer Organe
-
bei Atemwegserkrankungen zur Förderung der Sekretolyse und Entspannung der Atemmuskulatur
-
reflektorische Wirkung auf innere Organe
Neurologische Erkrankungen
-
Paresen
-
Hyper- und Hypotonus
-
Sensibilitätsstörungen
Psychische Symptome
-
Stress
-
psychosomatische Störungen
-
Körperwahrnehmungsstörungen
Sonstiges
-
Vertrauensbildung
-
Wellness

Kontraindikationen
Von einer Massage abgesehen werden sollte bei:
-
lokalen Entzündungen
-
Tumoren
-
fieberhaften Erkrankungen
-
Blutungsneigung
-
Kreislaufdekompensation
-
frischen Verletzungen
-
direkt postoperativ

Tellington TTouch
Tellington TTouch ist eine Art der nonverbalen Kommunikation, welche den Tieren hilft, sich in ihrer Haut wohl und sicher zu fühlen. Es fördert die Körper-wahrnehmung über den Weg des Nervensystems.
TTouch steht für "Trust Touch" - vertrauensvolle Berührung.
Meinen Kater Louis unterstütze ich damit bei seiner Angst bei Gewittern und Feuerwerken. Mittlerweile fordert er täglich seine Massage ein.
