PHYTOTHERAPIE
Die Kräutertherapie ist nicht nur die älteste aller Therapien, sondern auch im pharmakologischen Sinne das am besten wissenschaftlich erforschte Heilverfahren. Die praktischen Anwendungsmöglichkeiten von Heilpflanzen sind sehr vielfältig und umfassen eine grosse Bandbreite, wie z.B.:
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Verdauungsstörungen
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Unterstützung bei Nierenproblemen
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Unterstützung des Immunsystems
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Atemwegserkrankungen
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Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates
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Erkältungsbeschwerden
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Prävention

Verabreichungsform
Die Verabreichungsform ist von der Tierart abhängig. Katzen sind oft sehr skeptisch bei der Einnahme von Phytotherapeutika und sie vertragen den Alkohol in den Tinkturen nicht. Daher empfehle ich für Katzen Tabletten oder Tee.
Hunde sind meist einfacher. Hier kann das ganze Repertoire an Anwendungensformen verwendet werden: Tee, trockene Kräuter, Pulver, Tabletten und Tinkturen.
Meerschweinchen bevorzugen die Gabe von trockenen Kräutern oder Tropfen in den Wassernapf.
Die Darreichungsform wird immer auf das Tier abgestimmt.

Wenn das Tier die Behandlung ablehnt?
Hier sind einige Tricks notwendig und es geht nicht ohne Ausprobieren. Oft hilft es, das zu verabreichende Produkt mit etwas zu mischen, das vom Duft her den Geschmack der Pflanze etwas überdeckt. Phytotherapie kann auch unter das Lieblingsfutter gemischt werden.

Was ist zu beachten?
Die richtige Dosierung ist wichtig. Weiter gibt es Pflanzen, die für Tiere nicht geeignet sind oder nur in geringen Dosen und über kurze Zeit.
Hat das Tier Vorerkrankungen oder wurden ihm bereits andere Medikamente verschrieben, ist es wichtig, dass diese berücksichtigt werden.
